Müllcontainer mieten

Müllcontainer mieten

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Wer Müllcontainer mieten will, sollte zur Vorbereitung eine möglichst genaue Erhebung über die Abfallarten, -stoffe und -mengen machen. Je nach Art des Abfalls gibt es große Preisunterschiede für die Entsorgung. Bei gemischten Materialien richtet sich der Preis tendenziell nach den Stoffen, die am aufwändigsten und damit am teuersten zu entsorgen sind. Mitunter kann es günstiger sein, einzelne Stücke nicht mit dem gemischten Material im Müllcontainer zu entsorgen, da bei der späteren Entsorgung zum Beispiel leere Farbeimer zwischen Altholz zu einer finanziellen Nachbelastung führen können. Um die Müllmenge gut einzuschätzen, hilft die gedankliche Vorstellung von Würfeln mit ein Meter langen Eckkanten, die einem Kubikmeter entsprechen. Das ungefähre Einschätzen der benötigten Würfelanzahl, um den Müll unterzubringen, lässt eine Annäherung an die benötigte Containergröße zu.

Mehrere Einzelposten führen zum Gesamtpreis

Ein Preisvergleich von mehreren Anbietern ist empfehlenswert, da die Kosten teilweise sehr unterschiedlich sein können. Üblicherweise setzt sich der Gesamtpreis beim Müllcontainer mieten aus Anfahrtskosten, Tagesstellgebühr, Müllart und Containertyp und -größe zusammen. Besonders bei großen Abfallmengen kann es günstiger sein, den Müll im Vorhinein selbst zu trennen und in mehreren Containern zu entsorgen. Die spätere Sortierung von der Entsorgungsfirma ist ein weiterer Kostenfaktor, der so verringert oder sogar vermieden werden kann. Als Faustregel gilt, je natürlicher das Material ist, aus dem der Müll besteht, desto geringer ist der Preis pro Kubikmeter. Erdaushub, Grünschnitt, Glas oder Altholz gehört in diese Gruppe. Dämm- und Kunststoffe, asbesthaltige Baurückstände, Farben und Lacke auch nur in Resten oder Elektro-Schrott sind aufgrund des Entsorgungsaufwands teurer.

Aufstellplatz planen und sichern

Beim Mieten von Müllcontainern muss auch das Aufstellen vorher bedacht werden. Ist die Platzierung auf dem eigenen Grundstück möglich, muss genug Platz für die Anfahrt und das Abladen durch das Transportfahrzeug vorhanden sein. Für das Aufstellen auf öffentlichen Flächen wie Gehwegen oder Straßen muss eine kostenpflichtige Genehmigung eingeholt werden. Für die Sicherheitskennzeichnung reichen ein rot-weißes Baustellenabsperrband, ein Warndreieck und eine Baustellenlampe, die bei Straßenmeistereien verliehen werden.